Musik


Rotary Club - Konzert

EGGENFELDEN

Das Javus Quartett aus Salzburg trägt am Samstag, 21.05.2022 um 20 Uhr in der Stadtpfarrkirche auf Initiative des Rotary Clubs Rottaler Land Streicher-Frühwerke von Mozart und Mendelssohn vor. Der Eintritt ist frei, erbetene Spenden kommen der Gerner Fraternität zugute.

Ein fixes Element im Kulturkalender der Stadt ist die Klassik-Konzertreihe des Rotary Clubs Rottaler Land. Auf Einladung der Rotarier tragen die Streicher des Salzburger Javus Quartetts, in dem die Eggenfeldener Musikerin Anuschka Cidlinsky die Bratsche spielt, am Samstag, 21. Mai, um 20 Uhr in der Stadtpfarrkirche Frühwerke großer Meister vor. Statt Karten zu verkaufen, bittet der Rotary Club Rottaler Land die Konzertbesucher beim Einlass um eine Spende. Der Erlös der Veranstaltung kommt der Gerner Fraternität zugute.

Die Entstehung der drei Divertimenti Köchelverzeichnis (KV) 136 bis 138 von Wolfgang Amadeus Mozart jährt sich heuer zum 250. Mal. Mozart, 1771 von seiner zweiten Italien-Reise zurückgekehrt, war gerade einmal 16 Jahre alt und als Hofkapellmeister und Komponist beim Fürsterzbischof angestellt. Das Javus Quartett hat für das Konzert die beiden dreisätzigen Werke KV136 und 138 ausgewählt.

Es folgt Mozarts erstes Streichquartett KV80. Die ersten drei Sätze dieses Werks hat er im Alter von gar erst 14 Jahren abends an einem Wirthaustisch in der Stadt Lodi nahe Mailand komponiert und 1773 mit einem letzten Satz im französischen Stil vollendet. Zum Ausklang spielt das Javus Quartett Mendelssohns a-moll Streichquartett, op.13. Mendelssohn komponierte dieses viersätzige Werk 1827 im Alter von nur 18 Jahren.

Das Javus Quartett ist ein junges Streicher-Ensemble aus Salzburg und besteht aus den Geigerinnen Marie-Therese Schwöllinger, Alexandra Moser, der Bratschistin Anuschka Cidlinsky und dem Cellisten Oscar Hagen. Sie wurden in ihrer musikalischen Entwicklung maßgeblich durch Lukas Hagen, den ersten Geiger des Hagen Quartetts, beeinflusst und studieren derzeit bei Johannes Meissl an der Universität für Musik und Darstellende Kunst Wien sowie bei Günter Pichler an der Reina Sofia Madrid. Rottaler Klassik-Liebhaber kennen das Ensemble vom Festival „Eggenfelden klassisch“.

Das Javus Quartett kann bereits auf eine rege Konzerttätigkeit im In- und Ausland verweisen. Highlights der Saison 2022/23 sind unter anderem Auftritte in der Stiftung Mozarteum Salzburg, beim Musikverein und Konzerthaus Wien sowie Ausstrahlungen im ORF.



Orgel

Mechanische Klais-Orgel von 1997

Die erste Orgel wurde wohl bereits um das Jahr 1500 erbaut. Sie befand sich wahrscheinlich auf einer hölzernen Schwalbennest-Empore an der Westwand. Auch das Folgeinstrument aus dem 17. Jahrhundert wurde dort erbaut. Nachdem Mitte des 19. Jahrhunderts die neue Westempore eingebaut worden war, wurde das Instrument umgestellt und erweitert. 1907 wurde ein neues Instrument in einem neugotischen Gehäuse aufgestellt, das wiederum 1948 durch eine dreimanualige Orgel mit 45 Registern ersetzt wurde. Die heutige Orgel wurde 1997 durch die Firma Johannes Klais Orgelbau aus Bonn erbaut. Das Instrument umfasst insgesamt 44 Register auf drei Manualen und Pedal. Die Spieltrakturen sind mechanisch, die Registertrakturen elektrisch.


Disposition der Klais-Orgel

I. RÜCKPOSITIV

C-g3

Praestant

8'

Copula

8'

Flaut travers

8'

Principal

4'

Rohrflöte

4'

Octave

2'

Quinte

1 1/3'

Sesquialtera II

2 2/3'

Scharff IV

1'

Cromhorn

8'

II. HAUPTWERK

C-g3

Bordun

16'

Principal

8'

Salicional

8'

Rohrflöte

8'

Octave

4'

Waldflöte

4'

Quinte

2 2/3'

Superoctave

2'

Cornet V

8'

Mixtur IV

2'

Cymbel III

2/3'

Trompete

16'

Trompette

8'

III. SCHWELLWERK

C-g3

Holzflöte

8'

Viola da Gamba

8'

Vox coelestis

8'

Principal

4'

Querflöte

4'

Nasard

2 2/3'

Flageolet

2'

Terz

1 3/5'

Acuta IV-V

2'

Trompette harmonique

8'

Hautbois

8'

Clairon

4'

PEDAL

C-f1

Principal

16'

Subbass

16'

Quinte

10 2/3'

Octavbass

8'

Gedackt

8'

Superoctave

4'

Mixtur IV

2 2/3'

Bombarde

16'

Posaune

8'

KOPPELN/COUPLERS

I - II

III - II

III - I

I - P

II – P

III - P